Kleine, im Hochmittelalter entstandene Spornburg der örtlichen Herren von Kranzegg, die auf den beiden Burgen Kranzegg und Burgkranzegg ansässig waren. Ein eventueller Zusammenhang mit dem wohl älteren, nur ca. 200m nach Süden entfernten Burgstall „Alte Burg Burgkranzegg“ ist bisher ungeklärt. #A#uf der Ostseite des tief eingeschnittenen Petersbachtales westwärts ragender Sporn, der durch einen breiten Halsgraben gegen Westen wie ein Hügel im Bachtal wirkt, zumal die geringen Burgreste auf dem Hügel unter dichtem Bewuchs verborgen sind. Auf dem Hügel befindet sich auf seiner Westseite ein langgestreckter Wall aus schuttbedeckten Mauerresten, möglicherweise Reste eines Turmes und einer Schildmauer auf dieser gefährdeten Seite. Die einzigen noch deutlichen Mauerreste sind auf der Nordseite der Hügelkuppe erkennbar, auf einer Länge von mehreren Metern, und noch bis zu ca. 1,5 m hoch. Auf zumindest West- und Nordseite ist dem Wall bzw. den Mauerresten eine ca. 2 m breite Berme oder möglicherweise Reste eines Zwingers vorgelagert, auf den anderen Seiten sind solche Details nicht mehr leicht erkennbar, zusätzlich erschwert durch den dichten Bewuchs des Hügels. Gedenkstein von 1931. #Z#ugang: trotz des geringen Abstandes von der Straße mühsam, da die ziemlich steilen, weglosen und teils rutschigen Burghügelseiten dicht mit Unterholz bewachsen sind. Vom Wanderweg unten am Petersbach ist der Burghügel gut zu sehen, aber noch mühsamer zu besteigen.Erhalten: Ruinenreste, Graben