Die Herren von Traunstein („von Truna“) erscheinen in Schenkungsurkunden zugunsten des Erzbistums Salzburg und des Klosters Baumburg. Im Besitz der Wittelsbacher war die Burg Traunstein Sitz der herzoglichen Verwaltung und Gerichtsbarkeit. Die Burg umfasste eine Fläche von ca. 3200 qm. Sie besaß keine besonderen Wirtschaftsflächen und diente vor allem der Darstellung des herzoglichen Machtanspruchs über die Stadt. Bei den Ausgrabungen im Frühjahr 2006 wurden auch die Fundamente eines Turmes von ca. 11 x 11 m Grundfläche ergraben. Mittlerweilen ist das Burggelände allerdings fast völlig überbaut.Erhalten: nichtsAn das Schloss erinnern nur noch Straßennamen wie Hofgasse, Hofbräuhaus und das Tor zur Au.