Die Höhenburg wird von einer Ringmauer umgeben und besitzt an ihrer Nordseite, etwas erhöht, einen runden Bergfried. Der Zugang zum Bergfried befand sich im ersten Obergeschoss an der Westseite. An der SW-Seite der Anlage haben sich geringe Reste des romanischen Palas erhalten. An der Ostseite befindet sich noch die Ruine der romanischen Andreaskapelle mit rechteckigem Chor und rundbogigen Fensteröffnungen.Um 1400/50 wurde die Kapelle mit dem länglichen, zweigeschossigen Pflegerhaus überbaut. Aus dieser Zeit stammt auch der neugestaltete Eingangsbereich im NO mit Rundbogentor. Bis zum Jahre 1681 erstreckte sich eine lange Umfassungsauer, der sogenannte Mantel am westlichen Fuße des Burgbergs. Auf dem östlich durch eine Schlucht getrennten Pankrazfelsen stand vermutlich die Vorburg oder ein Vorwerk. Der Felsen ist heute Standort der 1427 erstmals erwähnten Wallfahrtskirche St. Pankraz, die 1689 einem barocken Neubau weichen musste.
Mauerstärke der Schildmauer 1,2 m; Mauerstärke der Ringmauer ca. 0,8 m