Hohenstein

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
72531 Hohenstein-Oberstetten
Lage
auf einem Umlaufberg über Hohenstein
Koordinaten
48.34023°, 9.34149°
Beschreibung

Anlage mit Vor- und Kernburg, mit Turm als dominierendem Element der Kernburg, SO-Ecke des Turms erhalten

Erhalten: Bergfried, Umfassungsmauern

Die Burg Hohenstein wird in der Zwiefalter Chronik erstmals um 1100 erwähnt. Die Hohensteiner waren reiche Adlige im Hochmittelalter. Von der Burg aus wurde verwaltet, regiert, Steuern erhoben und Recht gesprochen. Die überregionale Bedeutung zeigte sich auch an den Hoffesten, an denen zweimal Markgrafen von Baden teilnahmen. 1438 war die Burg schon nicht mehr bewohnt.
Bergfried

Bergfried mit Quadern und Kleinquadern, südseitig erhöhter Eingang

Zustand
Ruine
Form
rechteckig
Höhe
9,00 m
Grundfläche
8,05 x 6,80 m
Innendurchmesser
2.67 x 3.85
Höhe des Eingangs
9
(max.) Mauerstärke
2,10 m

Historie

Mitte 12.Jh.
für die Herren von Hohenstein errichtet
um 1200
erwähnt
um 1300
Umbau und Erweiterung der Burg
1408
Aufgabe als Wohnsitz; allmählicher Verall der Anlage
1983–1985
Durchführung umfangreicher Sicherungsarbeiten

Besitzer

ErbauerHerren von Hohenstein
Grafen von Zollern
Kaib von Hohenstein
1465 Wolf Speth zu Schülzburg
1497–1803 Kloster Zwiefalten
1803 Württemberg
1813 Johannes Schwörer
1904 Herzog Wilhelm von Württemberg
1981 Kauf Gemeinde Hohenstein



Literatur und Quellen

  Bizer, Christoph / Götz,  Rolf / Pfefferkorn,  Wilfried / Schmidt,  Erhard, Gemeinde Hohenstein (Hrsg.): Burgruine Hohenstein, (o.O.) 1987
  Schmitt, Günter: Albmitte Süd. Burgenführer Schwäbische Alb 2, Biberach 1988, ISBN 3-924489-45-9
  Schmitt, Günter: Kaiserberge, Adelssitze - Die Burgen, Schlösser, Festungen und Ruinen der Schwäbischen Alb, Biberach 2014


Bilder




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