Die Anlage nimmt den nördlichen Spornbereich ein, nach Süden durch Abschnittswall mit vorgelagertem Graben (Höhendifferenz Grabensohle bis Wallkrone ca. 3m) von der Fortsetzung des Höhenrückens abgeteilt. Große, ca. 150 m durchmessende, Vorburg innerhalb (nördlich) des Abschnittswalls, erkennbar insbesondere durch eine künstlich angesteilte Hangböschung mit vorgelagertem leichtem Hanggraben auf der durch ihre geringere Steigung gefährdeteren (Nord-)Ostseite. Nach Westen und Norden fällt das Gelände von Natur aus steil ab. #S#owohl innerhalb als auch außerhalb der Vorburg weitere schwächere Wall- und Grabenstrukturen. Am auffälligsten ist jedoch ein imposanter 11 m hoher, rundum steiler Turmhügel (oben 18 m, an der Basis ca. 50 m durchmessend), der vom nördlichen Spornende durch einen immer noch 6m tiefen, halbkreisförmigen künstlichen Graben abgeteilt wurde. Das Plateau des Turmhügels ist stark durchwühlt, mit Resten von Ziegelschutt.Erhalten: Turmhügel, Wall- und GrabenresteDie Herren von Bocksberg waren Gefolgsleute der Pfalzgrafen von Wittelsbach. Steine der Burg wurden unter anderem für die Erweiterung der Kirche St. Nikolaus im nahen südlich unterhalb der Burg gelegenen Gebershofen verwendet.
Die Burg diente wohl der Überwachung der nördlich unterhalb verlaufenden Handelsstraße von Landshut nach Mainburg.