Alternativname(n)  Bischofsburg
Nutzung
  • Eintrittsgebühr
  • Museum des Dreißigjährigen Krieges
  • Ostprignitz-Museum
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Wittstock

Lage
Bundesland
Brandenburg
Ort
16909 Wittstock/Dosse
Adresse
Auf der Freiheit 10
Lage
im Süden der Stadt am Zusammenfluss von Dosse und Glinze
Koordinaten
53.15917°, 12.48583°
Beschreibung

Anlage aus Ober- und Unterburg, polygonale Oberburg, Amtsturm am nördlichen Zugang als letzter originaler Rest der Burganlage, mächtiger quadratischer Turm mit Zeltdach

Erhalten: Torturm, Toranlage, Mauerreste

Wittstock war bereits im 10. Jh. eine befestigte Anlage, vermutlich auf slawischem Burgwall. Die Burg war von 1271 bis 1548 Sitz der Bischöfe von Havelberg. Die Burganlage war in Ober- und Unterburg unterteilt, eigenständig befestigt und von der Stadt durch ein Grabensystem getrennt. Die in den Stadtmauerring einbezogenen Außenmauern sind heute zum Teil erneuert. Von der mittelalterlichen Bebauung der Oberburg hat sich nur der 32 m hohe quadratische Backsteinturm am nördlichen Zugang erhalten. Mit siener Durchfahrt diente er als Eingang zur Oberburg. Ursprünglich war der Turm zwei Geschosse niedriger und besaß kein Dach. Neben dem Turm werden in alten Urkunden noch der Wohnbau, das Neue Haus, die Kapelle, die Silberkammer und das Brauhaus erwähnt.
Maße
Höhe des Torturms ca. 32 m

Historie

10.Jh.
erbaut
1309
erwähnt

Besitzer

um 1271 Bischöfe von Havelberg



Literatur und Quellen

  Czech, Vinzenz: Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Berlin und Brandenburg, Petersberg 2007
  Lüdemann, Jo: Burgenführer Brandenburg, Berlin 2001, ISBN 978-3897940062
  Sobotka, Bruno J. (Hrsg.): Burgen, Schlösser, Gutshäuser in Brandenburg und Berlin, Stuttgart 1992
  Zeiger, Antje: Die Wittstocker Burg: Von der bischöflichen Residenz zum modernen Museumskomplex, Berlin 2022


Bilder




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