Alternativname(n)  Obere Burg
Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Gesslerburg (Küssnacht)

Lage
Kanton
Ort
6403 Küssnacht
Lage
versteckt auf einem Hügel oberhalb des Dorfes
Koordinaten
47.08202°, 8.44870°
Beschreibung

Ursprünglich größere Anlage. Den Kern bildete der Turm und der Palas, beide einen Zwinger einschliessend. Innerhalb einer äußeren Mauer lagen die Ökonomiegebäude.

Erhalten: Grundmauern

Der Sage nach soll dies die Burg des österreichische Landvogtes Gessler sein, der vom Schweizer Freiheitshelden Wilhelm Tell in der nahe gelegenen Hohlen Gasse erschossen sein soll. Von Schiller wurde dieser Geschichtsmythos literarisch aufbereitet.

Herkunft des Namens
Der Name Gesslerburg stammt vom Ende des 19.Jh.

Historie

Anfang 11.Jh.
für die Herren von Küssnacht errichtet
1087
(„Eghart von Küssnacht“ in einer Urkunde des Klosters Allerheiligen)

Besitzer

ErbauerHerren von Küssnacht (Stammsitz)
Herren von Kienberg
Herren von Silenen
1908 Schweizerische Eidgenossenschaft



Literatur und Quellen

  Bitterli-Waldvogel, Thomas: Schweizer Burgenführer, Basel/Berlin 1995, ISBN 3-7245-0865-4
  Schneiter, Eugen: Die „Geßlerburg“ ob Küssnacht, in: Nachrichten des Schweizerischen Burgenvereins, Band 22, 1949, (o.O.) 1949
  Zemp, Ivo / Michel,  Kaspar / Bamert,  Markus / Kessler,  Valentin, Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK (Hrsg.): Gesslerburg und Hohle Gasse mit Tellskapelle, in: Schweizerische Kunstführer, Nr. 790, Serie 79, Bern 2006


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