Die zweiteilige regelmäßige Anlage wurde durch ein eindrucksvolles Wallgrabensystem geschützt. Die rechteckige Kernburg von ca. 65 x 30 m besitzt kastellartigen Charakter mit Randbebauung. Die Ringmauer mit dem Jungfernturm ist fast vollständig erhalten. Im Osten befindet sicht das Torhaus mit gewölbter Durchfahrt. Über den teilweise abgebrochenen romanischen Wohnturm in der NW-Ecke wurde im 13.Jh. ein dreigeschossiger Bergfried aufgesetzt. Südlich daneben liegt der romanische Palas mit Kaminresten im Obergeschoss. In der Vorburg befinden sich das romanische Torhaus und der frühgotische „Gefängnisturm“, ein Bergfried von 7 m Seitenlänge und 22 m Höhe.
Erhalten: Wohnturm, Bergfried, Umfassungsmauern
Der Turm springt in 16 m Höhe auf 7 x 7 m zurück.
Ansicht der Burg von Norden, 1.Hälfte 19.Jh.