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  • frei zugängliche Ruine
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Isenburg

Lage
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Landkreis
Ort
56271 Isenburg
Lage
auf einem Bergkegel in der heutigen Ortsmitte am Zusammenfluss von Sayn- und Iserbach
Koordinaten
50.47652°, 7.59096°
Beschreibung

romanische Höhenburg, Ganerbenburg, Mauerreste des Torturms, Bergfried in der SW-Ecke der Anlage, vier Wohnhäuser (Isenburgisches Haus, Kobernhaus, Haus Wied, Frauen- oder Runkelsches Haus)

Erhalten: Torturm der Vorburg, unterer Teil des Bergfrieds, Reste der Wohn- und Wirtschaftsgebäude

Die Isenburg wurde um 1100 im Gebiet einer Grundherrschaft der Abtei Fulda an einem Ausläufer der Ebenfelder Höhe, auf einem Bergkegel in der heutigen Dorfmitte am Zusammenfluß von Sayn- und Iserbach, erbaut. Die Burg galt als eine der wehrhaftesten und sichersten Burgen zwischen Mittelrhein und Westerwald. Die Burg war zeitweilig Ganerbenburg.
Maße
Hochplateau der Hauptburg 70 x 30 m
Mauerstärke der Ringmauer 1,7 m
Bergfried
Form
quadratisch
ursprüngliche Höhe
20.0 m
Höhe des Eingangs
5
(max.) Mauerstärke
2,50 m

Historie

um 1100
für die Herren von Isenburg (Stammsitz) errichtet
1103
(in einer Urkunde des Erzbischofs von Trier)

Besitzer

ErbauerHerren von Isenburg (Stammsitz)
nach 1664 Freiherren von Walderdorff



Literatur und Quellen

  Löhr, Hermann-Joseph, Verlag Media-World GmbH (Hrsg.): Geheimnisvolle Burgen- und Schlösserwelt vom Drachenfels bis Engers, Asbach 2008
  Thon, Alexander / Ulrich,  Stefan: "… wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront" - Burgen am unteren Mittelrhein, Regensburg 2010
  Wasser, Eugen, Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Hrsg.): Isenburg im Sayntal. Rheinische Kunststätten 425, Neuss 1997


Bilder




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