Alternativname(n)  Kervenheim
Nutzung
  • standesamtliche Trauungen

Kervendonk

Lage
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Kreis
Ort
47623 Kevelaer-Kervenheim
Adresse
Schlossstraße 17a/17b
Lage
Koordinaten
51.63266°, 6.27887°
Beschreibung

Nordflügel mit niedrigem Krüppelwalmdach, wallartiger Charakter der Burganlage

Erhalten: Nordflügel, Anbau

Erstmals wird die Burg Kervenheim in einer Urkunde vom 4. März 1270 genannt: Ritter Stephan von Wissel und sein Sohn Wilhelm übertragen ihr Eigentum an der Burg Kervenheim an den Grafen Dietrich VII. von Kleve. Wie lange diese Burg vor der Übertragung an den Grafen von Kleve schon in Kervenheim gestanden hat, ist bis heute nicht geklärt. Es ist aber davon auszugehen, daß die Burg wesentlich älter ist und zu den ältesten Burganlagen am Niederrhein zählt. Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde die Burganlage zu dem „Kastelitypus“ ausgebaut, wie wir ihn auf der Zeichnung von Jan de Beyer aus den 1740er Jahren kennen. Die prächtige Burg fiel 1757 einen verheerenden Stadtbrand zum Opfer. Ein Rest der Gebäude blieb als Gutshof erhalten. In der 70er Jahren unseres Jahrhunderts wurden weitere Teile des Gutshofes abgerissen. Seit 1898 gehört ein Teil des Burggeländes der evangelischen Kirchengemeinde, der andere Teil ist Privatbesitz.

Historie

4. März 1270
erwähnt
14.Jh.
Ausbau der Anlage
1757
bei einem Stadtbrand zerstört; Nutzung der Reste als Gutshof
1944/45
im Zweiten Weltkrieg zerstört
nach 1970
Abbruch von Teilen des Gutshofes

Besitzer

bis 1270 Ritter Stephan von Wissel
1270 Graf Dietrich VII. von Kleve
2009 evangelische Kirchengemeinde



Literatur und Quellen

  Kisky, Johann / Köllen,  Hans / Steimel,  Robert: Siegel und Wappen - Burgen und Schlösser im Landkreis Köln, (o.O.) 1966


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