Das Aussehen der hoch- und spätmittelalterlich Burganlage ist gänzlich unbekannt. Das heutige Schloss ist eine einheitliche rechteckige Vierflügelanlage im Stil der Weserrenaissance. Es ist eines der ältesten und bedeutendsten Baudenkmale der Weserrenaissance in Niedersachsen dar und ist zugleich einer der umfangreichsten Schlossbauten des 16.Jh. in Deutschland. #B#aumeister der Anlage war der aus Lustnau/Tübingen stammende Steinmetz Jörg Unkair. Der Westflügel (Torbau) der alten Burganlage wurde in die Schlossanlage einbezogen. Im Südflügel befindlich sich drei Prunkkamine des flämischen Bildhauers Arend Robin. Sie Teilung der Geschossebenen erfolgt durch ringsumlaufende Gesimse. Sämtliche Giebel sind mit Halbkreisbekrönungen verziert, zum Teil mit gestaffelten Halbkreisaufsätzen, die mit Steinkugeln besetzt sind. #A#uf dem Dachboden des Schlosses leben ca. 60 bis 100 Mausohren. Am Schloss haben sich Reste des Schlossgrabens erhalten. Außerhalb der Schlossanlage befinden sich das im Stil der Weserrenaissance erbaute Kavalierhaus und das Marstallgebäude, beide aus dem 16.Jh.