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Burgen in Niedersachsen
Landkreis Cuxhaven
Burg Hagen
Burg in Hagen im Bremischen
Admin
1
ID: #17474
Nutzung
Museum
Standesamt
Tagungs- und Seminarstätte und für gesellschaftliche Veranstaltungen
Links
Burg zu Hagen
Bernd Brzezinsky
Lage
Land
Deutschland
Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Cuxhaven
Ort
27628 Hagen im Bremischen
Adresse
Burgallee 1
Lage
Koordinaten
53.35274°
,
8.63945°
Beschreibung
zweigeschossiger Backsteinbau mit abgewalmten Dach
Die „Burg Hagen im Bremischen“ hat eine wechselvolle Geschichte erlebt: Die erstmals 1182 urkundlich erwähnte Wasserburg wurde unter dem bremischen Erzbischof Hartwig II zum Schutz der Bramstedter Kirche errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte mit den Besitzern auch die jeweilige Funktion des Hauses. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen und des Landkreises Cuxhaven konnte die Samtgemeinde Hagen die Burg in den Jahren 1985 bis 1988 von Grund auf sanieren. Während dieser Sanierungsarbeiten wurden die für den norddeutschen Raum einzigartigen Wandmalereien aus dem 16. und 17. Jahrhundert freigelegt, die vor allem im Kapellenteil, dem „Schmuckstück“ im Obergeschoß der Burg, restauriert werden konnten. 1989 übernahm der Landkreis Cuxhaven die Trägerschaft für die Burg. Seit der Wiedereröffnung im Sommer 1988 finden vor allem Ausstellungen, Konzerte und ein vielfältiges Kulturprogramm in der Hagener Burg statt.
Historie
um 1200/04
erbaut
1182
erwähnt
1212
vermutlich von den Stedingern zerstört
bis 1336
Wiederaufbau aus Stein
1502/07
Umbau und Renovierung durch Erzbischof Johann Rode
nach 1647
Bau eines Amtshauses
1985–1988
restauriert
Besitzer
Erbauer
Erzbischof Hartwig II. von Uthlede
Erzbischöfe von Bremen
1647
Baron Schering Rosenhahn
1815
Königreich Hannover
1990
Landkreis Cuxhaven
Literatur und Quellen
Boning, Heinrich, Bremer Landesbank (Hrsg.):
Burgen und Schlösser zwischen Ems und Hase, (o.O.) 1993
Bär, Luise:
Wo der Erzbischof heimlich Hochzeit hielt, in: Weserkurier, 17. August 2013, (o.O.) 2013
Samtgemeinde Hagen (Hrsg.):
Die Burg Hagen im Bremischen, (o.O.) 1994
Weiß, Gerd (Bearb.):
Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Bremen Niedersachsen, München 1992
Bilder
Bernd Brzezinsky
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