Ausgehend von einer kleineren markgräflichen Jagdhütte („Auerhahnhütte“) des „Türkenlouis“ von 1700 entstand an gleicher Stelle 1740 zunächst das markgräflich-badische Jagdhaus Kaltenbronn (später Kurhotel, heute Hotel Sarbacher) mit seiner schlichten barocken Architektur (Sattelwalmdach). Für seine eigenen Jagdgesellschaften ließ Großherzog Friedrich I. von Baden 1869/70 ein neues Jagdschloss in Blockbauweise weitgehend aus Holz errichten. In der Nachbarschaft gab es ein paar weitere Gebäude, unter anderem die Revierförsterei (1897) und ein Rasthaus für Jäger und Gäste (1905, seit 2007 Nutzung als Infozentrum Kaltenbronn).Seit dem frühen 20. Jahrhundert gewann neben der Jagd des Adels auch der bürgerliche Tourismus im hochgelegenen Kaltenbronn an Bedeutung, heute beliebtes kleines Wander- und Skizentrum.