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Nassenfels

Lage
Bundesland
Bayern
Landkreis
Ort
85128 Nassenfels
Adresse
Schlossstraße 1-3
Lage
am südlichen Ortsrand
Koordinaten
48.79593°, 11.22917°
Beschreibung

Rechteckanlage, drei Wehrtürme mit Satteldach, hoher Bergfried, spätgotische Zwingeranlage, Ruine des Pfleghauses

Erhalten: Bergfried, Umfassungsmauern

Die Herren von Nassenfels waren Ministerialen der Bischöfe von Eichstätt.

Reliefansicht im BayernAtlas

Bergfried
Zustand
erhalten
Zugänglich
nein
Form
rechteckig
Höhe
37,00 m
Grundfläche
7,80 x 7,00 m
Kapelle
Beschreibung
Die Burgkapelle wurde nach der Säkularisation abgebrochen.

Historie

1189
(Arnold von Nassenfels als eichstättischer Ministeriale)
1245
(„Nazzenfels“)
1245
Graf Gebhard V. von Hirschberg wird bei einer Belagerung der Burg von seinem Hofnarren erstochen
um 1300
Bau des Bergfrieds durch Bischof Konrad II. von Pfeffenhausen
um 1400
Vollendung von Palas; Zwinger und Mauertürmen durch Bischof Friedrich IV. Graf von Oettingen
16.Jh.
Ausbau zum Renaissanceschloss
1699
Bau des Pfleghauses (Kastnergebäude) durch Bischof Johann Martin von Eyb Jakob Engel
1795
Nutzung als Internierungslager für französische Kriegsgefangene
19.Jh.
allmählicher Verfall der Burganlage nach Verlegung des Pflegamtssitzes nach Eichstätt
1803
Abbruch des Zwingers
1807
Abbruch des dreigschossigen Pflegerhauses (Palas)
1932
Zerstörung des zweigeschossigen Kastnerhauses bei einem Brand

Besitzer

ErbauerHerren von Nassenfels
1287–1806 Bischöfe von Eichstätt
1806 Freistaat Bayern
nach 1806 Privatbesitz



Literatur und Quellen

  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4


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