Nutzung
  • Privatbesitz
Tags

Limmer

Lage

Bundesland
Niedersachsen
Landkreis
Ort
31061 Alfeld-Limmer
Adresse
Rittergut 1
Lage
am östlichen Ortsrand von Limmer in der Leineniederung
Koordinaten
51.99745°, 9.80566°

Beschreibung

zweigeschossiger zehnachsiger Mansarddachbau auf hohen Sockelgeschoss


Beschreibung im Denkmalatlas Niedersachsen

Das Rittergut Limmer war ursprünglich der Wirtschaftshof der Limmer-Burg, die auf dem nahen Weinberg stand. Die Baugeschichte des im 18. Jahrhundert am jetzigen Standort neu errichteten Ritterguts ist nicht näher erforscht, doch wird die Anlage bereits im 1929 erschienenen Kunstdenkmäler-Inventar erwähnt. Während die um eine große Hoffläche angelegten Wirtschaftsgebäude erneuert aus dem 19. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre stammen, ist das von einem Wassergraben umgebene Herrenhaus bereits im 18. Jahrhundert entstanden. Der stattliche 11 Achsen breite, zweigeschossige und verputzte Fachwerkbau steht auf einem hohen Sockelgeschoss und wird von einem Mansarddach bekrönt. Im Innern sind die barocken Grundrisse erhalten (bzw. ablesbar und nach Ausbau neuer Trennwände wiederherstellbar) einschließlich wandfester Ausstattungen der Barockzeit wie Kellergewölbe, Treppe, Dielenböden, Ofennischen, Türen usw.Das Rittergut Limmer war ursprünglich der Wirtschaftshof der Limmer-Burg, die auf dem nahen Weinberg stand. Die Baugeschichte des im 18. Jahrhundert am jetzigen Standort neu errichteten Ritterguts ist nicht näher erforscht, doch wird die Anlage bereits im 1929 erschienenen Kunstdenkmäler-Inventar erwähnt. Während die um eine große Hoffläche angelegten Wirtschaftsgebäude erneuert aus dem 19. Jahrhundert bis in die 1920er Jahre stammen, ist das von einem Wassergraben umgebene Herrenhaus bereits im 18. Jahrhundert entstanden. Der stattliche 11 Achsen breite, zweigeschossige und verputzte Fachwerkbau steht auf einem hohen Sockelgeschoss und wird von einem Mansarddach bekrönt. Im Innern sind die barocken Grundrisse erhalten (bzw. ablesbar und nach Ausbau neuer Trennwände wiederherstellbar) einschließlich wandfester Ausstattungen der Barockzeit wie Kellergewölbe, Treppe, Dielenböden, Ofennischen, Türen usw.

Lizenz:CC by-sa/4.0

Externer Link zum Eintrag im Denkmalatlas


Historie

1723Neuerrichtung des Rittergutes für die Familie von Stöckheim
um 1750? Bau des Herrenhauses

Besitzer

um 1723 Familie von Stöckheim
1840 Grafen von Schlitz genannt von Görtz und von Wrisberg
2019 Paul-Feindt-Stiftung



Literatur und Quellen

Archiv «Alle Burgen»


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