Nutzung
  • frei zugängliche Ruine

Hütting

Lage

Bundesland
Bayern
Ort
86643 Rennertshofen-Hütting
Lage
oberhalb des Ortes auf einem aus dem Juramassiv nach SW vorspringenden Bergsporn
Koordinaten
48.79900°, 11.10669°

Beschreibung

kleine Anlage, fast quadratisches, turmartiges Gebäude aus lagerhaften Bruchsteinen auf der Hauptburg, fünf unregelmäßig verteilte Fenster, Ansatz einer Quermauer im südlichen Drittel, Vorderburg von Hauptburg durch Abschnittsgraben abgetrennt, um eine Terrassenstufe niedriger liegende Zwingermauer, weiterer Mauerrest an der Nordseite der Vorderburg, verflachter Halsgraben
Erhalten: sö Außenwand des Palas

Die Burgruine ist von historischer und baugeschichtlicher Bedeutung und ein überörtlich bedeutsames Baudenkmal. Sie wurde 1246/47 zerstört und kam aus dem Besitz der Pappenheimer in den Besitz der Wittelsbacher, die sie wieder aufbauten. 1386 wurde die Burg erneut zerstört und ist seither noch als Ruine (siehe Bild rechts) erhalten; 1996 wurde die Burgruine renoviert, um ihre Bausubstanz zu erhalten.


Maße
Höhe der Mauerreste des Palas ca. 7-8 m


Historie

um 1000? für die Grafen von Lechsgemünd-Graisbach errichtet
1065erwähnt
1417/22im Krieg der bayerischen Herzöge zerstört
1815abgetragen
1841Rest der Ringmauer eingestürzt

Besitzer

ErbauerGrafen von Lechsgemünd-Graisbach
Stammsitz Herren von Hütting
nach 1342 Herzöge von Bayern



Literatur und Quellen

  Meyer, Werner: Burgen in Oberbayern, Frankfurt/Main 1986, ISBN 3-8035-1279-4


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