Nutzung
  • Burgführungen
  • Burgschänke
  • Veranstaltungsort
  • standesamtliche Trauungen
Links
Social Media
Tags

Herzberg

Lage
Bundesland
Hessen
Ort
36287 Breitenbach (Herzberg)-Gehau
Lage
auf steiler Basaltkuppe (Hirschberg)
Koordinaten
50.76940°, 9.45967°
Beschreibung

Von der ursprünglichen Burganlage blieben nur wenige Keller und Mauerfundamente erhalten. Die heutige trapezförmige Festungsanlage besitzt vier große Eckrundtürme mit Kasematten und einen weiteren Rundturm am Zugang. Der östliche Eckturm besitzt zwei bewohnbare Fachwerkobergeschosse. Erhalten blieben auch die Außenmauern der Vorburg sowie am Tor ein quadratischer Turmstumpf mit Fachwerkobergeschoss.

Erhalten: Hochburg, Kapelle

Die Anlage gilt als größte Höhenburg Hessens.
Funktion

Die Burg kontrollierte eine Heerstraße zwischen Hersfeld und Alsfeld.

Bergfried

Bei dem „Bergfried“ handelt es sich eher um einen relativ kleinen Geschützturm.

Form
rund
Außendurchmesser
8,00 m
(max.) Mauerstärke
2,20 m
Bergfried
<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Breitenbach_am_Herzberg_Burg_Herzberg_Kapelle.png" title="via Wikimedia Commons">UuMUfQ</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA</a>
Kapelle
Beschreibung
Die stark veränderte gotische Kapelle in der Hochburg stammt im Kern noch aus dem 13.Jh. Sie enthält noch Epitaphien der Herren von Dörnberg aus allen kunstgeschichtlichen Epochen.
Außenansicht
Kapelle Außenansicht
Quelle: 2micha, <a target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">cc-by-sa 3.0</a> (aus Wikipedia)

Historie

Ende 13.Jh.
erbaut
1298
(„Hus Hirzberg“)
um 1370/71
im Sternerkrieg vom hessischen Landgrafen vergeblich belagert
um 1480–1497
Neubau als Festung unter Leitung des Festungsbaumeisters Hans Jakob von Ettlingen
1536
Bau des Gerichtsturms
1563
Errichtung des Renaissanceportals des Rittersaales
nach 1618
mehrfache vergebliche Belagerung der Festung im Dreißigjährigen Krieg
1637
um 1780
die ruinöse Anlage wird auf Abbruch verkauft
1782-84
teilweise abgebrochen
1788
die Zugbrücke wird durch eine steinerne Brücke ersetzt
Anfang 19.Jh.
Instandsetzungsarbeiten an Wohngebäuden und Rundturm
1826
Abbruch des Bergfrieds
im 19./20.Jh.
restauriert

Besitzer

ErbauerHeinrich von Romrod
1298 der hessische Marschall Heinrich von Romrod übergibt sein „Hus Hirzberg“ dem Landgrafen Heinrich I. von Hessen und erhält es mit dem Öffnungsrecht als Lehen zurück
1343 oder 1344 Berthold III. von Lißberg
Herren von Herzberg
um 1392 Kunzmann von Falkenberg
1441 die Burg fällt als erledigtes Lehen an die Landgrafen von Hessen zurück
1469 bei einer Landesteilung gelangt die Burg an Landgraf Heinrich III. von Oberhessen
sein Hofmeister Hans von Dörnberg erhält die Burg mit dem halben Gericht Breitenbach zu Lehen
da er die andere Hälfte bereits als mainzisches Lehen besitzt
1471 oder 1477 als Lehen kann er das Gericht vereinigen
Baron von Dörnberg



Literatur und Quellen

  Elmar, Brohl: Festungen in Hessen. Deutsche Festungen 2, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2534-0
  Knappe, Rudolf: Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2.00. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, ISBN 978-3-86134-228-1
  Sante, Georg Wilhelm (Hrsg.): Hessen. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 4, 3.00. Aufl., Stuttgart 1976


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Herrenhaus Huhnstadt Breitenbach (Herzberg)-Gehau 0,94 km -
Herrenhaus Breitenbach am Herzberg Breitenbach am Herzberg 3,81 km -
Herrenhaus Breitenbach am Herzberg Breitenbach am Herzberg 3,81 km -