Nutzung
  • Zukunftsherberge
  • Veranstaltungsort
  • Schlosscafé
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Blumenfeld

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
78250 Tengen-Blumenfeld
Adresse
Schlossstraße 10
Lage
auf einer 40 m hohen Kalksteinscholle am Rande des Bibertales
Koordinaten
47.81350°, 8.68180°
Beschreibung

Burganlage mit fünfeckigen Grundriss, zwei T-förmig aneinandergefügte Staffelgiebelbauten mit Wendeltreppe, Südbau, Ostbau unter Umbauung eines älteren Bergfrieds

Die malerische Schlossanlage bildet mit der befestigten Stadt eine Einheit. Der Kernbau des Schlosses setzt sich aus dem dreigeschossigen S-Flügel und dem zweigeschossigen N-Flügel (mit Schießscharten im Erdgeschoss) zusammen. Die Geschosse beider Flügel werden durch eine im Winkel der Flügel liegende Wendeltreppe erschlossen. Das einheitliche Erscheinungsbild der beiden Flügel entstand bei der Erweiterung der Anlage von 1578-62. Von der mittelalterlichen Burg könnten sich größere Teile im N-Flügel erhalten haben.
Innenausstattung
zwei figürlich gestalte Renaissancekamine, Dekorationsmalerei


Herkunft des Namens
Der Schlossname ist vermutlich von der ehemaligen Burg der Ritter von Blumegg abgeleitet.
Grundriss
Grundriss
Details
Beschreibung:

Josef Durm, Franz Xaver Kraus - Die Kunstdenkmäler des Kreises Konstanz, Freiburg im Breisgau 1887

Park
Die erhaltenen Reste des Zwingers gegenüber dem Neubau von 1980-83 werden als Garten genutzt.

Historie

10./11.Jh?
für die Herren von Blumenegg? errichtet
um 1100
erwähnt
um 1400
vermuteter Bau eines neuen Wohnbaus unter den Herren von Klingenberg
1441
erfolgreiche Verteidigung der Burg im Städtekrieg
1499
Zerstörung der Burganlage durch die Eidgenossen im Schwabenkrieg
1500/1515
Errichtung des jetzigen Südflügels unter Komtur Wolfgang von Klingenberg; das Schloss wird Sitz des Mainauer Obervogtes
1578–1582
Errichtung des Nordflügels unter Komtur Werner Schenk von Stauffenberg
bis 1805/06
Amtssitz der Mainauer Obervögte der Herrschaften Blumenfeld und Tengen-Hinterburg
ab 1815
Instandsetzung des Schlosses durch die großherzoglich-badische Verwaltung
1817–1857
Sitz eines badischen Bezirksamtes
1857–1864
Nutzung als Amtsgericht und Wohnung des Amtsrichters
1864
Erwerb des Schlosses durch das Bistum Freiburg und Einrichtung einer „Arme-Kinder-Erziehungsanstalt“
1976–1978
Sanierung der Anlage
1980–1983
Errichtung eines neuen Altenheimflügels auf der Zwingermauer
2015
Schließung des Pflegeheims
2015–2021
Leerstand des Schlosses
ab Juni 2021
Neubelebung des Schlosses
Wappen
Am Erker Wappen des Landkomturs Hugo Dietrich von Hohenlandenberg und des Mainaukomturs Werner Schenk von Stauffenberg.

Besitzer

ErbauerHerren von Blumenegg?
Herren von Blumenfeld
um 1362 Herren von Klingenberg
Deutscher Orden (1488 als Pfand
1511 als Eigentum-Anfang 19. Jh.)
Anfang 19. Jh. Großherzogtum Baden
1864 Kauf Bistum Freiburg



Literatur und Quellen

  Losse, Michael / Noll,  Hans: Burgen, Schlösser, Festungen im Hegau, (o.O.) 2001
  Miller, Dr. Max / Taddey,  Gerhard (Hrsg.): Baden-Württemberg. Handbuch der historischen Stätten Deutschlands 6, 2.00. Aufl., Stuttgart 1980
  Zimdars, Dagmar (Bearb.): Georg Dehio - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Baden-Württemberg II: Die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen, München 1997


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
Burg Burghalde Tengen 1,72 km -
Hinterburg (Tengen) Tengen 1,74 km
Schloss Büßlingen Tengen-Büßlingen 2,37 km

1 Kommentar

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    Das Schloss Blumenfeld ist heute kein Seniorenheim mehr und würde nach einem mehrjährigen Leerstand als Zukunftsherberge wiederbelebt. Es gibt ein vielfältiges Kulturprogramm, regelmäßige Veranstaltungen und man dort in simplen aber schönen Gästezimmern übernachten oder dort arbeiten und den Co-Working Space nutzen. Aktuelle Infos gibt es auf https://schloss-blumenfeld.de/

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