Kenzingen

Lage
Bundesland
Baden-Württemberg
Landkreis
Ort
79341 Kenzingen
Lage
ca. 300 m südöstlich des Klosters Wonnental, südlich der heutigen Stadt im Bereich der Fluren „Burgbrunnen“ und „Vorm Burgbrunnen", Gewann Eyerkuchen
Koordinaten
48.18179°, 7.77157°
Beschreibung

verschwundene Spornburg, Burgareal ohne aufgehende Mauerreste, im Süden durch einen Halsgraben vom Hansabtenberg abgetrennt

Erhalten: nichts

Auf dem Burggelände steht ein kleines steinernes Häuschen mit historisierend gestaltetem Stufengiebel, das im Volksmund „Kuppelburg“ genannt wird.
Funktion

Die Burg diente der Kontrolle der Alten Straße, die hier an einer Engstelle zwischen Elz und Vorbergen verlief.

Maße
Burgareal ca. 70 x 60 m

Historie

1094
(„castrum Cancingen“ im Traditionsbuch des Klosters Sankt Georgen im Schwarzwald)
Mitte 13.Jh? aufgegeben und verfallen
1995/96
archäologischer Nachweis einer Burganlage durch Heiko Wagner; Bergung von Funden

Besitzer

Herren von Üsenberg
Herren von Kenzingen



Literatur und Quellen

  Haasis-Berner, Andreas, Marburger Arbeitskreis für europäische Burgenforschung e.V. (Hrsg.): Frühe Burgen in Südbaden, in: Neues zur Burgenerfassung und Burgenforschung in Baden-Württemberg. Beiträge zur Tagung in Esslingen am Neckar 10. bis 12. November 2016. Europäisches Correspondenzblatt für interdisziplinäreCastellogie Band 4, S.111–136, Radebeul 2018
  Zettler, Alfons / Zotz,  Thomas: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau - Nördlicher Teil Halbband A-K, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-7364-X


Bilder




Objekte im Umkreis von 5 Kilometern

NameOrtArtDistanz (km)Bild
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